Sackhaus in Schöllkrippen - Verein zur Erhaltung und Pflege der Kulturdenkmale im Landkreis Aschaffenburg
Informationen für: Bauherren · Interessierte

Kulturreise nach Bayreuth am 24. - 25. September 2016

Der Verein lädt seine Mitglieder herzlich ein, bekannte und weniger bekannte Schätze in und um Bayreuth kennenzulernen.
Einen kleinen Überblick über die Reiseinhalte liefert dieser Flyer.
Hier geht es zum Anmeldeformular mit allen Infornationen zur Anmeldung zu den Kosten.
Wegen der begrenzten Zahl der Teilnehmer, richtet sich die Zusage nach Anmeldungseingang (Windhundverfahren).
Wir freuen uns auf Ihr Interesse.
Die Vorstandschaft

Tag des offenen Denkmals

"Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr" am 12. Sptember 2010

Geöffnete Denkmäler im Landkreis Aschaffenburg:

Burg Alzenau

Auf einem Felsenvorsprung wurde Ende des 14. Jhs. das Herrenhaus der Burg gebaut. Sie ist mit ihren Spitzbögen und den Kreuzrippengewölben ein bedeutender spätgotischer Profanbau. Mit dem Wechsel der Landesherren bietet die Burg auch heimatgeschichtlich interessante Einblicke. Bis zum Jahr 1500 diente die Anlage als Mainzer Sitz der Verwaltung der insbesondere im Freigericht bestehenden Rechte und Besitzungen der Kurfürsten. Bis 1748 war die Anlage Amtssitz der Vertreter der gemeinsamen Herrschaft, der Mainzer Kurfürsten und der Hanauer Grafen. 1816 kam die Burg Alzenau zusammen mit dem Kahlgrund in das Eigentum des Bayer. Königreiches.

Öffnungszeiten: 10.00 - 17.00 Uhr
Führungen: 10.00, 12.00, 14.00, 16.00 Uhr durch Frau Inge Mayer
Veranstalter: Stadt Alzenau
 Hanauer Str. 1
 63755 Alzenau
Telefon: 06023 502-120

Schloss mit Schlosspark

in Alzenau - Wasserlos, Schlosshof 1

Schloss Wasserlos wurde 1767/68 auf dem Gelände der mittelalterlichen Burg erbaut. Während der Bauzeit lebte hier Prinz Eugen, der spätere Herzog von Württemberg. Unter den wechselnden Schlossbesitzern waren u.a. Marquis des Chasteler, der die Gartenanlage und das Wirtschaftsgebäude erbaute, sowie die Schwester des Schriftstellers der Romantik, Clemens von Brentano, Ludovica Freifrau von Bordes de la Roche. Der Park mit einem Mammutbaum und der über die Straße liegende Pavillon komplettieren das Bild eines Landsitzes des 19. Jahr­hunderts. Nach dem Ende der landwirtschaftlichen Tätigkeit wandelte das Schloss seinen Charakter. Schloss Wasserlos, idyllisch im weitläufigen Park gelegen, beher­bergt heute das Kreiskrankenhaus
Öffnungszeiten nur während der Führungen

Führungen: 14.00 Uhr durch Herrn Dr. Michael Neumann,
Treffpunkt: Brunnen in der Hahnenkammstraße
Veranstalter: Stadt Alzenau
 Hanauer Str. 1
 63755 Alzenau

Schlösschen Michelbach

In Alzenau-Michelbach, Schlossstrasse 11

Der Kern des zweigeschossigen Schlosses wurde auf den Grundmauern einer ehe­maligen Wasserburg im 16. Jh. erbaut und im 18. Jh. mit einem Mansardendach und zwei polygonen Ecktürmen umgebaut. Erster nachgewiesener Besitzer war 1735 Freiherr von Willemin. Um 1855 kam es in den Besitz von Karl Edmund Ritter von Horstig, genannt von Engelbrunner. Im 19. Jh. wurde es als Maleratelier von Albert Hendschel genutzt. Im 20. Jh. diente es als Altersheim, Kindergarten und Heimat­museum. Nach umfangreicher Renovierung und völliger Neugestaltung wird es heute als regionales Museum der Stadt Alzenau genutzt.

Öffnungszeiten: 11.00 - 18.00 Uhr
Führungen: Heimat- und Geschichtsverein
 Ausstellung zum Thema Kultur in Bewegung - Reisen Handel und Verkehr".
Veranstalter: Stadt Alzenau
 Hanauer Str. 1
 63755 Alzenau

Jüdischer Friedhof

in Hörstein

Der jüdische Friedhof in Hörstein wurde 1812 angelegt, nach 1848 erweitert. Er diente als Begräbnisstätte der Juden in Alzenau, Wasserlos und Hörstein. Die letzte Belegung datiert aus dem Jahre 1936. Die Grabsteine mit den hebräischen Inschriften wurden in den Jahren 1994 und 1995 vom Stadtarchiv Alzenau dokumentiert.

Führung: 11:00 und 15:00 Uhr durch Herr Zingher Oded.
Veranstalter: Stadt Alzenau

Bauernhaus

in Rothenbuch, Hauptstraße 25

Bauernhaus Rothenbuch

Im Jahre 1995 gründete sich in Rothenbuch eine Interessengemeinschaft, die sich zur Aufgabe stellte, das älteste Bauernhaus, das bis 1970 noch als Wohnhaus genutzt wurde, in möglichst ursprünglicher Form zu restaurieren und zu erhalten. In vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit wurde das gestelzte zweigeschossige Fachwerk­haus aus dem 18. Jh. renoviert. Das Bauernhaus mit seinem liebevoll ausgestatteten dörflichen Museum ist ein Haustyp des einstmals in der Spessartregion weitverbrei­teten „Einhauses", bei dem Wohnen, Stall und Scheune unter einem Dach waren. Er ist heute nur noch in wenigen Exemplaren erhalten.

Öffnungszeiten: 10:00 - 15:00 Uhr.
Führungen: 10:00 - 15:00 Uhr durch Interessengemeinschaft Bauernhaus
Veranstalter: IG zur Erhaltung des Alten Bauernhauses
  und Gemeinde Rothenbuch
Telefon: 06094 94012

Gemeindemühle

Rothenbuch, Mühlwiesen

Das Baujahr der „Unteren Mühle" wird in einem Türsturz mit 1742 angegeben, urkundlich erstmals erwähnt wird sie in einem Katasterauszug von 1844. Im Jahre 1929/30 wurde sie umgebaut und aufgestockt sowie die Mühlentechnik der oberen Mühle eingebaut. Bis Ende der 1950er Jahre war sie in Betrieb. 2008 wurde das defekte Mühlrad erneuert, nachdem die Wasserzuführung neu angelegt worden war. Heute wird die Mühle von der Ortsgruppe Rothenbuch des Bund Naturschutzes betreut.
Erreichbar ist sie über den Mühlenrundweg vom Parkplatz am alten Sportplatz.

Öffnungszeiten: 10:00 - 16:00 Uhr
Veranstalter: Gemeinde Rothenbuch
Telefon: 06094 94012

Mühle Rothenbuch

Kupferbergwerk Grube Wilhelmine

In 63825 Sommerkahl, Wilhelminenstraße

Bereits 1542 wurde der Sommerkahler Bergbau urkundlich erwähnt. Von den 42 Grubenfeldern des Kahlgrundes lagen 11 auf Sommerkahler Gemarkung. Das größte davon war das Stollensystem der Grube Wilhelmine. Dort wurde bis zu 100m Tiefe im Berg eines der wenigen Kupfervorkommen Bayerns abgebaut. Die Grube, deren Blütezeit Ende des 19. Jhs. begann, erhielt von 1915-1918 wohl ihre heute bekannten Ausmaße. Gearbeitet wurde nun in einer 23m-, 40m-, 60m- und einer 80m- Sohle. Wegen fehlender Rentabilität wurde die Grube in den Jahren 1922/23 stillgelegt. Seit Juni 2003 gehört die „Wilhelmine" zu „Bayerns schönsten Biotopen".

Führungen: 10:00 - 16:00 Uhr durch Verein
 Kupferbergwerk Wilhelmine 2000 e.V.
  Eintritt ins Bergwerk gegen einen Unkostenbeitrag
Veranstalter: Verein Kupferbergwerk Wilhelmine 2000 e.V.
 Wilhelminenstraße 6
  63825 Sommerkahl
Telefon:Wilhelm Völker 06024 3785

 

Sankt Leonharduskirche

In Stockstadt

Kirche St. Leonard StockstadtDie erste Kirche in Stockstadt war nicht etwa die Leonharduskirche, sondern die Peterskirche. Sie stand damals außerhalb der mittelalterlichen Dorfbefestigung auf dem heutigen Firmengelände der Papierfabrik und war den Heiligen Marcellinus und Petrus geweiht. Bereits im Mittelalter errichteten die Stockstädter auch innerhalb eine Kapelle, die Leonharduskapelle. Nachdem beide Kirchen Mitte des 18. Jhs. baufällig waren, gab 1746 das Mainzer erzbischöfliche Ordinariat die Weisung mit dem Bau einer neuen Pfarrkirche zu beginnen. Auf Grund der Widerstände der Abtei Seligenstadt verzögerte sich der Baubeginn bis 1773. Von der mittelalterlichen Kapelle blieb das gotische Turmuntergeschoss erhalten.
1964 und 2007/ 2008 wurde die Leonharduskirche umfassend saniert und umgestaltet.
Öffnungszeiten: 10:00 - 17:00 Uhr
Führungen: Stündlich von 11:00 Uhr - 16:00 Uhr durch
 Josef Wieland und Manfred Traub (06027/2331)
Veranstalter: Heimat- und Geschichtsverein und Gemeinde Stockstadt

Spessartrampe und Schwarzkopftunnel

Laufach

Die Schubstrecke zwischen Laufach und Heigenbrücken ist seit mehr als 150 Jahren ein Segen für die Dörfer im Spessart und ihre Bewohner. Auf einer geführten Wanderung entlang der „Spessartrampe" erläutern Mitglieder der „Eisenbahnfreunde Kahlgrund e.V." die historische Entwicklung und schlagen einen spannungsreichen Bogen zur Funktionsweise moderner Sicherheitseinrichtungen entlang der heutigen Strecke. Der Heimat- und Geschichtsverein Laufach beleuchtet im Gespräch die geschichtliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der Region, die mit der Eisenbahntrasse eng verknüpft ist.
Zum Abschluss der Wanderung besteht in Heigenbrücken die Möglichkeit zur Einkehr im Gasthaus „Zur Frischen Quelle" mit kurzer Abschlussdiskussion.

Treffpunkt: Bahnhof Laufach, Sonntag 10:00 Uhr

Geführte Wanderung, Dauer ca. 4 Std, eigene Rucksackverpflegung mitbringen, gutes Schuhwerk und Wanderkondition erforderlich, nicht für Kinderwagen geeignet
Max. 30 Teilnehmer; Anmeldung bis 02.09.2010 unter Tel. 06093/8779 oder per Mail: Gerd.Buettner@01019freenet.de.

Veranstalter: Verein zur Erhaltung und Pflege der Kulturdenkmale im Landkreis Aschaffenburg e.V.

Tunnel Heigenbrücken

Eisenbahntunnel und Bahnhof

Heigenbrücken

Der „Schwarzkopftunnel" wurde zwischen 1850 und 1854 im Auftrag der Bayer. Staatsbahn als Teil der Ludwigs-Westbahn gebaut und schließt östlich an die Spessartrampe an. Er ist ein 930 m langer, zweigleisiger Eisenbahntunnel zwischen Hain und Heigenbrücken. 1926 und 1970 musste der Tunnel wegen eindringendem Bergwasser und Gebirgsdruck saniert werden. Künftig soll er durch einen neuen Tunnel ersetzt und die Spessartrampe verlegt werden.

Das Bahnhofsgebäude in Heigenbrücken wurde um 1857 von Gottfried von Neureuther erbaut. Es besteht im Untergeschoss aus heimischem Buntsandstein, in den zwei Obergeschossen aus Backsteinen mit Rotsandsteingliederung.

Führungen: 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 15:00 Uhr durch HGV
  (Herr Anton Kunkel 06020 971019, anton.kunkel@cg-heigenbruecken.de)
Veranstalter: Heimat- und Geschichtsverein und Gemeinde Heigenbrücken

Bahnhof Heigenbrücken

Katholische Pfarrkirche St. Johannes Enthauptung

in Johannesberg

Pfarrkirche JohannesbergDie Pfarrkirche St. Johannes Enthauptung ist als Wahrzeichen von Johannesberg aufgrund ihrer Höhenlage von weither sichtbar. Der einfache, aber ansprechende Barockbau wurde um 1769 erbaut. Sandsteinlisenen gliedern den verputzten Baukörper mit Langhaus und vorgestellter Turmfassade. Der 34 m hohe Turm ist mit einer Zwiebelhaube gekrönt.
Zur ältesten Einrichtung der Pfarrkirche zählt ein spätgotisches Sakramentshäuschen im Chorraum, das aus der Vorgängerkirche stammt. Der Hochaltar, dessen Holzaufbau im Renaissancestil aus dem Jahr 1885 stammt, zeigt im Altarbild die Enthauptung des Hl. Johannes im Kerker.
Das Kircheninnere wurde inzwischen umfassend erneuert und die alte Sakristei durch eine neue ersetzt.

Führung: 11:00 Uhr und 15:00 Uhr durch HGV Johannesberg
 Herr Michael Rosner, Tel. 06021 421793
Veranstalter: Heimat- und Geschichtsverein Johannesberg

Ehemaliger Pfarrhof

in Johannesberg, Hauptstraße 8

Der ehemalige Pfarrhof von Johannesberg gehört zu den Keimzellen des Altortes und kann bis ins 13. Jh. zurückverfolgt werden. Wahrscheinlich überformten oder ersetzten Neubaumaßnahmen in der Zeit um 1580 diese Gebäude. Im Jahr 1741 wurde das Haus repariert und eine inzwischen wegen Baufälligkeit abgebrochene Scheune neu erbaut.
Die historische, ursprünglich geschlossene Hofanlage besteht noch aus einem zweistöckigen verputzten Fachwerkwohnhaus mit steilem Satteldach, sowie einem Backhaus und Nebengebäude.
Führung: 14:00 und 17:00 Uhr durch HGV Johannesberg, Herr Michael Rosner, Tel. 06021 421793

Veranstalter: Heimat- und Geschichtsverein Johannesberg

Pfarrberg Johannesberg